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Arbeit in der Tradition der deutschen Abwehr 

 

Im internationalen Netzwerk hat sich das Auswärtige Nachrichten- und Forschungsbüro (ANFB), in guter Tradition deutscher Effizienz stehend, seit Anfang der neunziger Jahre zu einem zuverlässigen Instrument der Analyse außen- und sicherheitspolitischer Prozesse entwickelt. Veränderungen im Vorfeld aufklären, Tendenzen abklären und Planungen der Player in den Zielstaaten für Entscheidungsträger im deutschsprachigen Raum transparent machen - lauten die Prämissen beim täglichen Ringen um Spitzenleistungen.

 

 

 

 

 

 

Admiral Wilhelm Canaris (1887-1945)

 

Since the 90s and in the good German tradition of efficiency the German Foreign Intelligence Office has  developed into a reliable instrument for analysis of foreign and security policy processes. Identifying for decision-makers in the German-speaking area changes at an early stage, verifying tendencies and making transparent projects of the main players in the target states are the premises in our daily struggle for top performance.

 

 

 

 

 

 

Gesandter und Generalmajor Walter Schellenberg (1910-1952) 

 


Auf den nachfolgenden Seiten finden Sie:

 

http://www.auswaertiges-nfb.de/world-intelligence/

http://www.auswaertiges-nfb.de/studien/

http://www.auswaertiges-nfb.de/auswaertiges-nfb-1/

 

 

AUSWÄRTIGES NFB

 
 
Kurzkommentar zu aktuellen Debatten (10. Juni 2016):

1)    ABK Schröder garantierte indirekt mit seiner Person dafür, dass es keine Fortsetzung des Krim-Abenteuers auf russischer Seite gibt. Damit will er die harte Position der BK Merkel (Sanktionen) aufweichen, die auf einer hochkarätigen Erkenntnis des BND beruht, die viel Geld gekostet hat, wonach sich der Expansionskurs Moskaus in Folge der NATO- und EU-Osterweiterung fortsetzen wird (nennen wir es „Pufferzone“ zum Schutz des russ. Hoheitsgebiets). Über vergleichsweise präzise Angaben verfügte der BND aus dem Kreml-Umfeld über 1) Verstaatlichungsprojekte und umgekehrt 2) Staatsprivatisierungen. Es handelt sich nach Rekonstruktion der lfd. Titel um eine Quelle, mit der sich Putin/Sergei Ivanov  strategisch konsultieren.  

2)    An der Spitze des Verfassungsschutzes ist man zu der Auffassung gelangt, dass (nicht nur auf das BfV bezogen) durch die Untersuchungsgegenstände des BT und die damit in Teilen bestehende Auskunftspflicht eine Paralyse der Effizienz deutscher Nachrichtendienstarbeit durch die ungewollte Transparenz ihrer Arbeitsmethoden stattfindet. Stellvertretend für Snowden stehen Dutzende anderer Fälle, wo man von der Tätigkeit für eine fremde Agentur sicher ausgeht, aber keine handfesten Beweise hat. Gegenwärtig besteht das Problem darin, dass man die deutschen Player russischer Nachrichtendienste kennt, aber aufgrund der Gesetzeslage wenig tun kann und mit ansehen muss, wie Russland den – nennen wir es – „deutschen Parteienmarkt“ aufmischt. Zum festen Konzept der Russen zur Neugestaltung/Neuausrichtung in Bezug auf Russland der deutschen Parteienlandschaft gehört die AFD aufgrund ihres parlamentarischen Status. - Inwiefern ausgearbeitete Gegen-Strategie-Konzepte sog. etablierter Kräfte aufgehen, die AFD zu neutralisieren, indem man ihr das „System-Etikett“ umhängt („sind keinen Deut besser und kommen von uns“) und Dr. Frauke Petry medial durch bevorzugt andere Personen des Vorstands dieser Partei „abhängt“, wird sich zeigen. Tendenziell deutet sich an, dass die überproportional vertretenen Medienexperten im Vorstand (Adam, Gauland, Hampel usw.) an der Missgunst ehemaliger Kollegen immer schwerer bei der Platzierung ihrer Themen vorbeikommen. Auch Adams Taktik, durch scheinbar AFD-interne Materie im Multiplikator FAZ (vor Boateng) den Nachrichtenfluss über seine Partei zu kontinuieren (keine negativen Schlagzeilen, aber dafür sorgen, dass man im Gespräch bleibt), scheint bald überholt zu sein. [ENDE]



 
AUSWÄRTIGES NFB

 
 Erstbericht zum VII. Parteitag der PdAK (Auszug)


[NK-29-16, 07.05.2016]

Kim Jong Un bricht mit dem Vetternsystem seines unpopulären Vaters, auch indem er demonstrativ das Image seines über Generationen beliebten Großvaters kopiert.

 

[NK-Q04-411-16] Im propagandistischen Effekt profiliert sich Kim Jong Un mit fester Stimme als der große Agitator, der sein Großvater war. Ihm sieht er verblüffend ähnlich und viele Nordkoreaner, die an Zeichen und Wunder glauben, sehen im Enkel die imaginäre Rückkehr der „Sonne der Nation“. Kim Jong Un übernahm die Kleiderordnung seines Großvaters. So bildete ihn die Zeitschrift Tongil Sinbo/통일 신보 kürzlich am 02. April 2016 mit Pelzkragen und gleichfarbiger Pelzmütze ab, was sein Großvater bevorzugt trug.

In der Parteielite treffen wir auf gravierende Spannungen, die sich nachteilig im Verhältnis zwischen den Provinzen und dem Machtzentrum auswirken. Die Frage der inneren Sicherheit wird immer prekärer: Instabil ist vorrangig die Lage in den ländlichen Grenzregionen. Außenpolitisch strebt Nordkorea mit seiner Atomarisierung den Friedensvertrag mit den Vereinigten Staaten an, denen gegenüber man als inoffizielle Atommacht auf gleicher Augenhöhe begegnen möchte – Interpretation aus der Eröffnungsrede/7차대회에서 한 개회사.

 

Das Parteiorgan Rodong Sinmun berichtete über den PT der PdAK

 

Die Energieversorgung als nationales Verteidigungsprojekt soll nach Information des Nationalen Sicherheitsrats der Vereinigten Staaten den Bedarf der nordkoreanischen Volkswirtschaft kontinuierlich decken. Den Abbau dazu notwendiger Eigenressourcen wird Nordkorea forcieren.

 

  • Existenziell unumgehbar bleibt für Nordkorea die Applikation mobiler Medien. Gerade die politische Begradigung der technischen Evolution gestaltet sich zur größten Herausforderung in der neuen Ära Kim Jong Un.
  • Antisozialistische („amoralische“) Tendenzen ortete man vermehrt unter Jugendlichen, in deren Treffs Razzien stattfanden. Vereinzelt reagierten Eltern mit Protesten vor einem örtlichen Parteibüro darauf.
  • In der Hafenstadt Ch’ŏngjin kam zu einem Autoritätsverlust des nordkoreanischen Systems, als am 15.04.2016, dem 104. Geburtstag Kim Il sung’s, dort die Nationalflagge an der Örtlichen Verwaltung abgerissen wurde. Ch’ŏngjin gehört zur an China und Russland grenzenden Nordprovinz Hamgyŏng-pukto/함경북도, die mit 2,3 Millionen Einwohnern etwa zehn Prozent der Bevölkerung Nordkoreas repräsentiert.

 

[ENDE DES AUSZUGS)

 

 

 
 
AUSWÄRTIGES NFB

 

  • Verlängerung der EU-Wirtschaftssanktionen tangiert Duma-Wahl

(Auszug aus der Lageinformation Februar 2016 des Auswärtigen NFB)

In der russischen Führung kann man sich schwer mit dem Gedanken anfreunden, eine neue globale sicherheitspolitische Rolle Deutschlands in der Welt von morgen als zugleich Garantiemacht der Vereinigten Staaten zu akzeptieren. Die Verlängerung der EU-Sanktionen um weitere sechs Monate erreicht den Kreml in der denkbar ungünstigen Phase seiner Vorbereitung auf die Parlamentswahlen im September 2016. Weniger beunruhigen den unter der russischen Bevölkerung populären Kremlführer Demonstrationen einer in sich zusammengefallenen außerparlamentarischen Opposition, als vielmehr spontane Proteste der Arbeiter aus der Staatswirtschaft unter Ägide der Kommunistischen Partei KPRF. Vor 20 Jahren (1996) war das der Anfang vom Ende seines Vorgängers Boris Yeltsin. Im Verhältnis zum Westen wird man wirtschaftliche Modernisierung vor politische Reform setzen, aber eine neue Modernisierungsoffensive einleiten.

- Innenpolitisch hat PR Vladimir Putin die Parlamentswahlen um zwei Monate auf September 2016 wegen der kritischen Wirtschaftslage vorziehen müssen. Die westlichen Sanktionen und der niedrige Ölpreis prägen kontinuierlich die Treffen im Kreml, wo man diametral diese Probleme reflektiert: So würden Impulse zur Aufhebung der Sanktionen von den betroffenen westlichen Volkwirtschaften ausgehen und die OPEC-Nationen steuerten Russland an, um zur Korrektur des Rohölpreises beizutragen, der auf längere Sicht die Exploration und die Entwicklung neuer Investitionen hemmt.

- Obwohl er mangels Alternative der „Zar“ bleibt, fürchtet Vladimir Putin im Spiegelbild der Regionalwahl 2015 und im Dominoeffekt sozialpolitischer Spannungen eine erstarkende Kommunistische Partei KPRF. Nach Putins erster Inauguration vom Mai 2000 fiel der Stimmenanteil der KPRF von 24,2 Prozent auf 12,6 Prozent bei den Duma-Wahlen in 2003, während sie sich in der Amtsperiode von Dmitri Medvedev (Duma-Wahlen 2011) auf 19,2 Prozent verbessern konnte.

 


 
AUSWÄRTIGES NFB

 
+++ MONITORING +++

  • Topic: Irans Luftflotte am Beginn eines Wandels

ناوگان هوایی ایران در آستانه ی تحول

[Quelle: Research and Analysis Group, Teheran, Persisch, Datum: 27.01.2016, 08.35 Uhr UTC |Iranischer Kalender: 07.11.1394 | Typ: Excerpt]

Mit den abgeschlossenen Flugzeugverkäufen an den Iran, wozu 114 Airbusmaschinen und 100 Flugzeuge vom Typ Boeing gehören, vermittelt sich die Bereitschaft ausländischer Unternehmen zur Kooperation mit der Islamischen Republik und zu Investitionen in die Modernisierung ihrer Luftflotte. Insgesamt werden über 100 Mrd. USD für die Modernisierung der iranischen Zivilluftfahrt bis Planjahr 2025 benötigt.

Mohammad Khodakarami*, der Koordinator der zivilen Luftfahrt mit Permit des iranischen Revolutionsführers Ali Chamene’i, geht aufgrund des prognostizierten wirtschaftlichen Aufschwungs nach dem Ende der Sanktionen im lfd. Jahr von der deutlichen Erhöhung der Flüge zwischen Iran, Europa und Asien aus. Allein die Flüge zwischen Iran und der Türkei erhöhten sich um 61 Prozent. Für ihn ist die Steigerung der Direktflüge mit der Reduktion der Abhängigkeit von Drittländern verbunden.

* Abbas Mohammad Khodakarami [محمد خداکرمی, geb. 1962 - Mobil-Funk: 0989-XXXX, Email: XXX.ir] wurde im Juli 2015 nach klerikalem Dekret [ID: 57660] zum neuen Administrator der Zivilluftfahrt des Iran ernannt. Khodakarami unterrichtet als Dozent am Civil Aviation Technology College im Gebäude des Mehrabad Int’l Airport, Tehran 13878 – 35891- I.R.Iran [Ruf: +98 21 XXX].

Ein Schlüsselelement bleibt die Ausweitung der Kapazitäten beispielsweise am International Airport Imam Khomeini/ فرودگاه بینالمللی امام خمینی, wo die Kapazität des Flughafen-Terminals auf bis zu sechs Millionen Menschen erhöht werden sollte.


 
AUSWÄRTIGES NFB

 
  • Reaktion der nordkoreanischen Führung auf OPLAN 5015 und Weiterungen
 
(Auszug aus dem Tagesbericht des Auswärtigen NFB)


[NK-25-16, 07.03.2016]
 
Nach dem weltweit beachteten Nukleartest vom Januar lfd. Jahres setzt die nordkoreanische Führung nach ihrem Verständnis den OPLAN 5015 [Präventiv-Operationsplan der US Army und der ROK-Streitkräfte, zieht die Blitz-Einnahme Nordkoreas in Betracht] durch einen möglichen nuklearen Erstschlag, wie er den Atommächten vorbehalten war, Schachmatt.

Unter Kim Jong Un, der damit innenpolitische Reflexe vor dem im Mai tagenden 7. Parteitag der PdAK im Spiegelbild der Reputation seines Großvaters Kim Il-sung auslöst, sendet der Norden das Signal an die Welt, dass man nunmehr das technische Know how verfügt, über bisher rein propagandistische Ankündigungen hinaus zu gehen.

- Bei seinem Telefonat mit PR Putin [14.02.2016, 10.00 UTC - RF-1021-16] erinnerte PR Barack Obama den russischen Staatsführer an den (von Moskau permanent angemahnten) hohen Stellenwert der Vereinten Nationen zur Regelung internationaler Herausforderungen wie der Proliferation. Die Reaktion des US-amerikanischen Präsidenten auf die Resolution 2270 des UN-Sicherheitsrates nach dem nordkoreanischen Atomtest [“the international community speaking with one voice” – 03.03.2016] war identisch mit der fernmündlich ergangenen Aufforderung PR Obamas an PR Putin [„the importance of a united international response to North Korea’s nuclear test“ – 14.02.1016].
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Kim Jong Un an Bord seiner "Air Force One"
Bildtechnische Quelle: CNN
 
 
Operativ-Studie Nordkorea des Auswärtigen Nachrichten- und Forschungsbüro von Mai 2015 (Auszüge):
 
 
 
 

 
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